19.07.2021 | Klimafasten 2021 der 8d Autor: Lotta, Tomke, Marieke (8d)

Klimafasten, was ist das eigentlich? Das hat sich unsere Klasse 8d auch zuerst gefragt, als Klassenlehrerin Frau Haseneyer es als neues Projekt bis zu den Osterferien vorgeschlagen hat. Doch nachdem wir Informationen auf der Seite Klimafasten bekamen und die Hintergründe dieser Aktion kennenlernten, war die Mehrheit doch überzeugt und so startete unser Klimafasten am 17.02.


Doch was hat es mit diesem Klimafasten nun auf sich? Erst einmal geht es natürlich ums Klima, denn durch diese Aktion sollten das bewusste Leben und der ökologischen Fußabdruck, den wir allein im täglichen Alltag schon hinterlassen, klar werden. Es sollte gezeigt werden, dass selbst kleine Veränderungen im eigenen Leben schon viel bewirken können. Doch es ging dabei nicht nur ums Klima, sondern eben auch ums Fasten und das mit zwei Bedeutungen. Denn einerseits steht das Fasten auf den Verzicht auf etwas und so auch in den wöchentlichen Aufgaben bei dieser Aktion, doch das Fasten stand auch im Zusammenhang mit der christlichen Tradition, die gerade vor Ostern des Leidens gedenkt und so bewusst Verzicht übt, denn sehr viele Menschen haben nicht das Glück, ausreichendes Essen und Bildung zu bekommen.


Es gab also jede Woche ein neues Thema, mit dem wir uns in den wöchentlichen Verfügungsstunden befasst haben und wozu wir dann eine Aufgabe bzw. Challenge bekommen haben.


Wir starteten unsere erste Woche mit dem Thema „Wasserfußabdruck“, denn es werden täglich Unmengen an Wasser verbraucht und das nicht nur als Trinkwasser, sondern viele Lebensmittel, Konsumgüter und Dienstleistungen tragen, ‚virtuelles Wasser‘. So war auch die erste Aufgabe herauszufinden, welches Obst/Gemüse den meisten Weg zurückgelegt hat, also am meisten virtuelles Wasser verbraucht. Zusätzlich sollten wir versuchen, zum „Duschsong“ nur 2 Minuten zu duschen, um Wasser zu sparen.


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In der zweiten Woche haben wir uns mit dem Thema „Energie“ befasst, denn beim Energiesparen wird oft mehr an die elektrische Energie gedacht, dabei machen Heizen und Warmwasser rund drei Viertel des Energieverbrauchs aus. Daraufhin sollten wir uns erkundigen, was erneuerbare Energie genau ist, und den Anteil von dieser im Energieverbrauch unseres Haushaltes herausfinden. Die zweite Aufgabe war, ein Foto von einer Anlage von erneuerbarer Energie zu machen und damit gleich auch unsere Nachbarschaft ‚energetisch‘ zu erkunden.


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In der dritten Woche haben wir uns mit „Ernährung“ beschäftigt und unsere Aufgabe war vegetarisch zu kochen bzw. den Fleischkonsum zu verringern, denn es werden für die Fleischproduktion sehr große Wassermengen gebraucht und sehr viele Treibhausgase produziert, was sehr schlecht für die Umwelt ist.


Die vierte Woche ging um das Thema „Bewusstes digital sein“, denn viel Surfen im Internet ist nicht sehr umweltfreundlich, da viele Rohstoffe für die Produktion von Smartphone und etc. gebraucht werden und es sehr viel Energie verbraucht. Also war die Aufgabe, seine Zeit, die man online verbringt, im Auge zu behalten und zu verringern, aber dafür eine große Runde draußen in der Natur zu drehen.


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Als letztes Thema vor den Osterferien haben wir dann noch „Neues wachsen lassen“ behandelt. Dieses Thema sollte einen noch einmal selber zum Nachdenken bringen und die Frage stellen, was man aus diesem Projekt selber in den Alltag mitnehmen könnte und was man verändern oder eben „neu wachsen“ lassen könnte, also sollten wir als letztes selber etwas aussähen oder anbauen.
Dabei kam heraus, dass unsere Klasse wirklich einen grünen Daumen hat und viel zum Wachsen bringt.