26.01.2017 | Großartige Vorträge beim 3. MG-Schülersymposium Autor: Admin

2015 initierte Herr Dr. Gärtner für die Seminarfächer am Mariengymnasium ein Symposium, in dem besonders gelungene Facharbeiten vorgestellt wurden. Aufgrund des großen Erfolgs der Veranstaltung wurde auch 2016 ein Symposium durchgeführt. Nun war der aktuelle Jahrgang 12 an der Reihe, seine Facharbeiten zu präsentieren.


Die Veranstalter, Frau Dr. Möller, Herr Kiesow und Herr Dr. Lichte, wählten in diesem Jahr als Austragungsort das Theater am Dannhalm. Auch an diesem neuen Ort konnten die Schülerinnen und Schüler mit bemerkenswerten Vorträgen überzeugen.





J.Habben



Jakob Habben eröffnete das Symposium mit einem Vortrag über das Kinderbuch Vater ist im Kriege, durch das während des ersten Weltkriegs Kinder zur Befürwortung von Krieg und Militarismus indoktriniert wurden.




S.Winter



Mit einem ähnlichen Thema der Meinungsmanipulation hatte sich Swantje Winter befasst. Sie referierte aus ihrer Facharbeit »Antisemitische Stereotypen in NS-Propagandafilmen«.



M.Fakhro




Ebenfalls antisemitischer Propaganda behandelte Mustafa Fakhro in seinem Vortrag. Er stellte dar, warum die »Protokolle der Weisen von Zion« immer noch eine propagandistische Wirkung erzielen können, obwohl sie längst als Hetzschrift entlarvt sind.



M.Salewski, F.Veitl



Dass Vorträge über Informatik keine trockene Angelegenheit sein müssen, die nur Nerds begeistern können, bewiesen Manuel Salewski und Felix Veitl mit ihrem Beitrag, in dem sie ein in C++ programmiertes Spiel vorstellten.



J.Kuck, K.Kolbe
Theater



Der englischen Geschichte in fiktionalen Texten widmeten sich Jannis Kuck und Kris Kolbe. Ihre Vorträge über das englische Mittelalter bereicherte ihr Seminarfach mit der szenischen Darstellung der Ermordung Thomas Beckets.



N.Oelfke



Niels Oelfke behandelte in seinem Beitrag ein sehr aktuelles Thema. Er diskutierte, ob es sich bei dem anthropogen verursachten Treibhauseffekt um eine Lüge handeln könne. Er belegte fundiert, dass dies nach seiner Auffassung nicht der Fall ist und konnte zwei der verbreitesten Gegentheorien mit seinen Ausführungen widerlegen.



M.Janßen



In einem weiteren Vortrag über Umweltschutz, referierte Malte Janßen über »Plastikmüll im Meer«. Nachdem er zunächst die Problematik dargestellt hatte, diskutierte er mit der Zuhörerschaft auch Möglichkeiten, Umweltschäden durch Plastikmüll im Meer zu vermeiden.



L.Rau



Die gelungene Veranstaltung wurde durch einen Beitrag von Lara Rau abgerundet, die sich dem italienischen Künstler und Wissenschaftler Leonardo da Vinci gewidmet hatte. In der anschließenden Fragerunde wurde vor allen Dingen debattiert, ob es Universalgelehrte wie da Vinci auch in der modernen Welt geben könne. Obwohl diese Frage in den meisten Kommentaren verneint wurde, gibt es keinen Grund, pessimistisch in die Zukunft zu schauen: Das Symposium hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, dass sich Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums in ihren Facharbeiten auch anspruchsvolle Teilgebiete der Wissenschaft erarbeiten und diese überzeugend darstellen können. Der wissenschaftliche Nachwuchs steht also bereit.