07.06.2018 | Erster Platz beim Regionalentscheid der World Robot Olympiad in Aurich Autor: Ole Mattausch (9b)

Die WRO ist ein internationaler Wettbewerb, bei dem aus Lego (Mindstorms EV3) zusammengebaute Roboter einen Aufgabenparcours erledigen und dabei möglichst hohe Punktzahlen erreichen müssen. Hauke und Hergen Memmen sowie Ole Mattausch (H2O 😉, alle 9b) haben einen sensationellen Auftritt in der Regular Category (Senior) beim Regionalentscheid der World Robot Olympiad (WRO) in Aurich gegeben und sich mit dem Sieg in dieser Klasse eins der begehrten Tickets für das Deutschlandfinale am 16. und 17. Juni in Passau gesichert. Das Mariengymnasium Jever stellte außerdem noch zwei weitere Teams, welche es aber leider nicht nach Passau geschafft haben: Ebenfalls in der Regular Category (Senior) trat das Team „MeGatron“, bestehend aus Clemens Beisenherz, Florian Palmer, Ben Wilcken und Carl Pettan, an und erreichte den vierten Platz. In der Regular Category (Junior) belegten Bayhas Mansour, Arvied Kalff und Leonhard Hülsmann als „Team X804“ ebenfalls den vierten Platz und sicherten sich zusätzlich den Preis für die beste Teamarbeit. Auch für die Unterhaltung der mitgereisten Fans aus der IG -Robotik wurde gesorgt. Sie besuchten die tolle Energie- Ausstellung des EEZ Aurichs und durften Experimente mit Windrädern, Solarmodulen und Brennstoffzellen in dem Physiklabor durchführen. Wir alle hatten somit einen ereignisreichen, spannenden Tag mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen.


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Auf der Fahrt zum Energie- Bildungs- und Erlebniszentrum am Mittwochmorgen waren wir relativ zuversichtlich. Uns war klar, dass wir die gestellte Aufgabe, die auch für das Weltfinale im November 2018 in Thailand gilt, nicht vollständig lösen können, aber aus der Erfahrung vom Wettkampf im letzten Jahr standen die Chancen gar nicht so schlecht für uns, ins Deutschlandfinale nach Passau im Juni zu kommen, wo dann um die begehrten Tickets nach Thailand gekämpft wird. Doch dafür mussten zuerst 5 gegnerische Teams in Aurich geschlagen werden. 


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Um 10.00 Uhr wurden die drei Teammitglieder dann in den Vorbereitungsraum gebracht. Hier musste in einer 150-minütigen Bauphase der in Einzelteile zerlegte Roboter wieder zusammengesetzt und das Programm für den ersten Roboterlauf auf den EV3-Stein übertragen werden. In dieser Zeit musste Frau Wenau als Team-Coach in einem anderen Raum warten. Der erste Roboterlauf war gleich einer der beste. Der Roboter absolvierte den Parcours solide, nur den Zielbereich fand er nicht. Das Resultat: 45 Punkte. Die nächsten beiden Roboterläufe verliefen mit 20 und 15 Punkten nicht so gut, jedoch war noch nichts verloren, da nur die zwei besten der vier Läufe gewertet werden. Das Team „H2O“ verschwand wieder in den Vorbereitungsraum und optimierte in den letzten 30 Minuten ihren Roboter und das Programm mit Erfolg, der nötig war, da die anderen Teams zwischenzeitlich knapp aufholten. Die vierte und damit letzte Wertungsrunde brachte nochmals 45 Punkte.


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Am Ende bedeutete dies nach dem zweiten Platz im letzten Jahr den ersten Platz mit 90 Punkten vor den anderen Teams aus Moormerland, Lingen, Dörpen und einem weiteren Team des Mariengymnasiums. So gelang es Team „H2O“ sich vor die anderen Teams zu setzen und sich damit das begehrte Ticket zu sichern.



Nun freuen wir uns schon sehr auf das Deutschlandfinale, wofür wir jetzt mit Hochdruck arbeiten. Ganz herzlichen Dank gilt Frau Wenau, die in der kurzen Zeit bis zum Deutschlandfinale alles perfekt koordiniert!


eez