10. Jahrgang vertieft Elektronikkenntnisse am Lernort Natur und Technik
Im Januar 2026 besuchten die Klassen des 10. Jahrgangs des Mariengymnasiums den Lernort Natur und Technik in Wilhelmshaven. Die Fahrten erfolgten mit Bussen ab dem Pekol-Platz in Jever und waren Teil der schulischen MINT-Projekttage zur praxisnahen Vertiefung technischer Kompetenzen.

Vom 26. bis zum 30. Januar 2026 waren die Klassen jeweils einmal von der 1. bis zur 6. Stunde vor Ort. Im Mittelpunkt stand dabei das Modul „Blinkschaltung“, das auf den elektronischen Grundlagen der Jahrgangsstufe 7 (Taschenwächter) aufbaute und die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler gezielt vertiefte.
Mithilfe eines Elektronik-Experimentier-Systems erforschten die Jugendlichen zunächst experimentell die Funktionen zentraler Bauteile wie Halbleiterdioden, Leuchtdioden, Kondensatoren und Transistoren. Auch der Umgang mit dem Widerstandsfarbcode wurde weiter eingeübt. Aus diesen Einzelexperimenten entstand schrittweise eine komplexere Transistorschaltung, der sogenannte astabile Multivibrator, der für die spätere Blinkschaltung benötigt wird.
Anschließend bestückten die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Platine und löteten ihre eigene funktionierende Blinkschaltung. Dabei standen der sachgerechte Umgang mit Werkzeugen und Materialien sowie sicheres Arbeiten mit elektrischen Bauteilen im Vordergrund.
Das vierstündige Modul war eng an das Kerncurriculum angebunden, insbesondere an die Themenfelder sicheres Arbeiten mit Werkzeugen und Maschinen, Planen, Konstruieren und Fertigen, elektrische Stromkreise sowie Steuern und Regeln.
Die Projekttage boten dem 10. Jahrgang die Möglichkeit, theoretische Inhalte aus dem Unterricht praktisch umzusetzen, eigene technische Produkte herzustellen und ihre Kompetenzen im Bereich Elektronik und Konstruktion weiter auszubauen. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur MINT-Förderung am Mariengymnasium.





