8. Jahrgang entdeckt Technik praxisnah am Lernort Natur und Technik
Im Januar 2026 besuchten die Klassen des 8. Jahrgangs des Mariengymnasiums den Lernort Natur und Technik in Wilhelmshaven. Die Fahrten starteten jeweils mit dem Bus ab dem Pekol-Platz in Jever und waren Teil des schulischen MINT-Angebots zur praxisnahen Förderung technischer Kompetenzen.

Vom 12. bis zum 23. Januar 2026 verbrachten die Schülerinnen und Schüler jeweils zwei aufeinanderfolgende Projekttage vor Ort, jeweils von der 1. bis zur 6. Stunde. Dabei standen die Themen Elektronik und Robotik im Mittelpunkt.
Am ersten Projekttag nahmen die Jugendlichen am Modul „Sensorschaltungen“ teil, einem Einstiegskurs in den Bereich Elektronik. Im Kontext eines „Smart Homes“ lernten sie grundlegende elektronische Bauteile kennen, insbesondere den Transistor als zentrales Element moderner Sensoren. In Partnerarbeit experimentierten sie mit verschiedenen Schaltungen, lasen Schaltpläne, sammelten erste Erfahrungen im Löten und fertigten eigenständig eine Sensorschaltung – etwa ein Nachtlicht oder eine Alarmanlage. Dabei konnten sie ihr Wissen über Stromkreise, Knotenregel und einfache Schaltungen praktisch anwenden und vertiefen.
Der zweite Projekttag stand ganz im Zeichen der Robotik im Rahmen des Moduls „Smarthome (be)greifen“. Nach einer Einführung in das Eingabe–Verarbeitungs–Ausgabe-Prinzip programmierten die Schülerinnen und Schüler Lego-Spike-Roboter und legten dabei ihren „Roboter-Führerschein“ ab. Auf einem speziell entwickelten Spielfeld, das an die Arbeit eines Staubsaugerroboters erinnerte, bearbeiteten sie Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen. So konnten sie eigene Lösungsstrategien entwickeln, ihre Programmierkenntnisse schrittweise erweitern und automatisierte Abläufe praktisch erproben.
Beide Module dauerten jeweils vier Stunden und waren eng an das Kerncurriculum angebunden, insbesondere an die Themenfelder Information und Kommunikation, Steuern und Regeln sowie Computereinsatz in automatisierten Prozessen.
Die Projekttage boten dem 8. Jahrgang die Gelegenheit, Technik außerhalb des Klassenzimmers zu erleben, eigene Produkte herzustellen und Selbstwirksamkeit im Umgang mit elektronischen und digitalen Systemen zu erfahren. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der MINT-Kompetenzen am Mariengymnasium und weckten bei vielen Schülerinnen und Schülern Interesse an technischen Fragestellungen und beruflichen Perspektiven in diesem Bereich.






